Mit Standaktionen und Meinungsumfragen konnten Freiwillige der Zürcher Regionalgruppe der Erklärung von Bern, der Zürcher Studentenschaft und von youngCaritas die „ZFV-Unternehmungen“ an der Uni Zürich zur Umstellung auf Biofairtrade-­Kaffee bewegen. Diese Änderung wird in den Mensen und Cafeterias der Universität Irchel und Universität Zentrum ab 1. Januar 2011 umgesetzt!

Im Herbst 2009 wurden Studenten und Mitarbeitende der Universität Irchel zu ihren Erfahrungen mit Fairtrade­-Produkten befragt und zugleich über die Funktionsweise und Ziele des fairen Handels aufgeklärt. Diese Umfrage ergab, dass Studenten und Mitarbeitende eine Umstellung auf Fairtrade-­Kaffee unterstützen würden, auch wenn diese mit einem kleinen Preisaufschlag  verbunden wäre. Das bisherige diesbezügliche   Angebot (an jeweils nur einer von drei Kaffeemaschinen pro Mensa/Cafeteria) wurde von den Konsumenten kaum wahrgenommen.

Die EvB-Regru Zürich begrüsst die Umstellung auf Biofairtrade-Kaffee an den zwei Standorten Irchel und Zentrum der Universität Zürich. „Wir sind überzeugt, dass die Kleinbauern im globalen Süden eine gerechtere Entlöhnung ihrer Arbeit verdienen, die durch das Fairtrade-Label garantiert ist“, sagt deren Sprecherin Myriam Bschir.

Die Geschäftsleitung der ZFV-Unternehmungen hat angekündigt, dass bei einer erfolgreichen Umstellung an diesen zwei Standorten, im zweiten Halbjahr 2011 an der Universität Zürich flächendeckend auf Biofairtrade-Kaffee umgestellt wird.

Die Umfrage wurde ausgewertet und folgende Resultate haben sich ergeben:

  • Geringes Bewusstsein um das Angebot von FT-Kaffee: 50% der befragten Studierenden und 37% der Mitarbeitenden wissen gar nicht, dass in der Uni FT-Kaffee angeboten wird. Die Beschriftung der Kaffee Maschinen wurde von den Befragten meist nicht wahr genommen.
  • Argument der schlechteren Qualität von Fair Trade Kaffee wurde nicht bestätigt: Nur 6% der Studierenden und 15% der MitarbeiterInnen schmeckt der FT-Kaffee in der Uni nicht.
  • Zu geringes FT-Kaffee Angebot: 7%der Studierenden trinken keinen FT-Kaffee, weil sie an den vorhandenen Maschinen nicht anstehen möchten. Die Mitarbeiter haben dazu keine Angaben gemacht.
  • Fast alle Befragten würden mehr Geld für FT-Kaffee in der Uni ausgeben: 75% der Befragten sind bereit, mind. 20 Rp mehr zu zahlen für Fair Trade Kaffee. Mehr als 30% würden sogar einen Aufpreis von 50 Rp oder mehr zahlen

Vielen Dank an alle Beteiligten. Nun werden wir diese Resultate der Unileitung vorlegen.


Nun sind wir schon drei Tage im Lichthof der Uni Irchel präsent mit Informationen zu Fair Trade Kaffee. Die Studenten sind interessiert und beantworten unsere Fragen zu ihrer Haltung zu Fair Trade Kaffee. Und es sieht gut aus: viele Studenten äussern sich positiv zu Fair Trade und würden es begrüssen, wenn an der Uni nur noch Fair Trade Kaffee angeboten wird. Wir sind gespannt, was die Auswertung aller Fragebogen am Ende unserer Aktion aussagen wird.

Wir sind noch zwei Tage am Irchel vor Ort und freuen uns auf Euren Besuch.

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An der Uni unterhält man sich über Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln. Wir wollen, dass den schönen Worten Taten folgen und fordern mehr Fairtrade-Produkte in den Mensen!

Darum informieren wir vom 21.-25. September im Lichthof der Uni Irchel die StudentInnen über Fair Trade Kaffee.

Wir von der EvB Regionalgruppe Zürich betreiben diese Woche einen Infostand: Gemeinsam mit Leuten von youngCaritas und Max Havelaar informieren wir über den Fairen Handel. Und natürlich gibt’s auch einiges zu degustieren. Probieren geht über Studieren!

Weitere Infos folgen…

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